Kampagnen

Aktuelle Kampagnen des Netzwerk Steuergerechtigkeit und seiner Partner.

21.06.2016

Firmen-Erben gerecht besteuern!

Erbschaftsteuer.JPGFür Superreiche gibt es ein gigantisches Steuer-Schlupfloch: Reiche Firmen-Erben zahlen kaum Erbschaftssteuer. Statt dieses Schlupfloch zu schließen, ist die Regierung vor der Lobby der Multimillionäre eingeknickt. Jetzt müssen wir die Pläne im Bundesrat stoppen.

Unterzeichnen Sie jetzt den Appell gegen die ungerechte Erbschaftssteuer!

https://www.campact.de/erbschaftssteuer/appell/teilnehmen/

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12.04.2016

Geldwäsche in Deutschland beenden!

(( no such element: dict object['headline'] ))Deutschland selbst ist eine Steueroase – das ist der eigentliche Skandal an den „Panama Papers“. Doch mit den Enthüllungen im Rücken können wir Justizminister Maas und Finanzminister Schäuble auf Maßnahmen gegen Geldwäsche in Deutschland verpflichten.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell!

Appell-Empfänger

Die Enthüllungen der „Panama Papers“ zeigen, wie sehr auch deutsche Banken in internationale Geldwäsche und Steuerbetrug verstrickt sind. Kein Wunder: Bei der Bekämpfung von Geldwäsche in Deutschland hat die Politik bislang versagt. Jetzt braucht es ein wirkungsvolles Aktionsprogramm gegen Geldwäsche und Steuerbetrug.

Ich fordere Sie auf:

1. Richten Sie ein Transparenzregister ein, das seinen Namen auch verdient: Der tatsächliche Eigentümer – der „wirtschaftlich Begünstigte“ einer Briefkastenfirma – muss öffentlich erkennbar sein.

2. Sorgen Sie dafür, dass Banken aus Deutschland und der EU hart bestraft werden, die Geschäfte mit intransparenten und unkooperativen Steueroasen machen oder Transparenzvorschriften umgehen.

3. Schaffen Sie eine effektive Finanzpolizei. Polizei und Steuerbehörden müssen so ausgestattet sein, dass sie die Finanzströme von Kriminellen, Terroristen und Steuerbetrügern wirksam unterbinden können.

4. Schließen Sie die Steueroase Deutschland. Die Finanzbehörden müssen automatisch und bedingungslos andere Länder über in Deutschland verstecktes Geld informieren.

Beenden Sie Geldwäsche und Steuerbetrug in Deutschland. Denn die Rechnung dafür bezahlen wir alle!

https://www.campact.de/geldwaesche/appell/teilnehmen/

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Februar 2016

Auch Konzerne müssen zahlen!

To An die Europäische Kommission, ihren Präsidenten Jean-Claude Juncker und die Mitgliedsstaaten der EU

Appell:

Multinationale Unternehmen verschieben ihre Gewinne in Staaten, in denen die Steuern am niedrigsten sind. Diese skandalösen Buchhaltungstricks kosten uns Milliarden. Das muss aufhören.

Wir fordern als einen ersten Schritt, dass Unternehmen für jedes Land in dem sie tätig sind, veröffentlichen müssen, welche Geschäftstätigkeiten sie ausüben und wie viel Steuern sie zahlen.

Warum ist das wichtig?

Konzerne nehmen die Infrastruktur, die sie brauchen, halten aber ihren Beitrag zum gemeinsamen Steuertopf möglichst klein. In Steuerschlupflöchern verschwinden jährlich Milliarden. Zum Beispiel im Steuerschlupfloch Belgien: BASF, der größte Chemiekonzern der Welt, hatte dort 2011 einen Steuersatz von 2,6%. Die VW-Tochtergesellschaft zahlte bei einem Gewinn von 153 Millionen Euro keinen Cent. Das ist alles legal und kostet uns Europäer jährlich bis zu 70 Milliarden Euro.

Nach etlichen Skandalen und jahrelangem Druck von unten bereitet die Europäische Kommission nun ein Anti-Steuervermeidungs-Paket vor. Umstritten darin eine Regelung über länderbezogene Berichte über Steuern: So sollen multinationale Konzerne wie Google, E.ON und Fiat ihre Steuerzahlungen zwar offen legen – aber nur den Steuerbehörden gegenüber.

So lange es keine öffentliche Kontrolle gibt, wird es auch weiter dunkle Schlupflöcher geben. Wir wollen volle Transparenz. Die Beratung um das Gesetzespaket ist eröffnet. Die erste Runde ist schon am kommenden Freitag. Wir haben jetzt die Chance, uns Gehör zu verschaffen.

https://act.wemove.eu/campaigns/transparenz-im-steuerdunkel

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Jetzt Steueroasen trockenlegen!

An den Bundesminister der Finanzen, Wolfgang Schäuble und den Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel:

Multinationale Konzerne wie Apple, Starbucks oder E.ON betrügen Staaten um Hunderte Milliarden, indem sie Gewinne in Steueroasen verschieben. Geld, das dringend für den Ausbau öffentlicher Gesundheits- und Bildungssysteme gebraucht wird.

Multinationale Konzerne müssen verpflichtet werden offenzulegen, in welcher Höhe sie in welchen Ländern Steuern zahlen. So können wir alle nachvollziehen, wo Schlupflöcher genutzt und damit Steuerzahlungen vermieden werden.

Deshalb fordern wir Sie auf: Bringen Sie Licht ins Dunkel und setzen Sie sich für weltweite Steuertransparenz ein!

  • Führen Sie in Deutschland öffentliche länderbezogene Berichterstattung für multinationale Konzerne ein!
  • Setzen Sie sich für eine Pflicht zu öffentlicher länderbezogener Berichterstattung in Europa ein.

https://act.oxfam.org/deutschland/steueroasen-trockenlegen